Berichte aus dem Jahr 2004 |
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![]() Die teilweise instand gesetzten Deckshäuser auf der Baustelle. Um bei dem eisigen Wind auch im Winter unter der zugigen Rheinbrücke weiterarbeiten zu können, haben sich unsere Leute aus zusammengesammelten Holzabfällen und alten Holzplatten einen effektiven Windschutz gebaut. Februar 2004: Die Arbeiten an den historischen Decksaufbauten gehen voran Nachdem im Herbst 2003 die Sanierungsarbeiten am Rumpf mit dem Sandstrahlen und dem Aufrag der Rostschutzgrundierung weitgehend abgeschlossen werden konnten, hat unsere Mannschaft mit der restaurierenden Instandsetzung der Aufbauten begonnen. Lediglich zwei der ursprünglich vier Deckshäuser hatten die Jahre überdauert. Zwei der Aufbauten waren in den 60er Jahren dem Schweißbrenner zum Opfer gefallen als das Schiff zum Ramm- und Baggerschiff umgebaut wurde. Sie waren dem Schwenkkreis des Baggers im Weg, der an einem Schiffsende postiert wurde. Die beiden übrig gebliebenen Aufbauten waren lediglich noch Blechfragmente als der Verein das Schiff übernahm. Die Häuser waren zum großen Teil durchgerostet, stark verbeult und völlig aus der Form geraten. Die Demontage und das mehrmalige Umstellen hat den fragilen Blechbauten auch nicht gerade gut getan. Nach dem Sandstrahlen kam das ganze Elend erst richtig zu Tage. Inzwischen sind die defekten Blechteile großflächig entfernt. Ca. 30 cm breite und völlig durchgerostete Blechstreifen an der Ober- und Unterkante der Häuser sind durch neue Bleche ersetzt. Einschweißen eines Blechstreifens an der Oberkante der Aufbauten.
Joannis Gerlitzki beim Richten einer gehefteten Schweißnaht. Joannis Gerlitzki und seine Mannschaft leisten wieder einmal ganze Arbeit. Inzwischen haben die alten Aufbauten ihre ursprüngliche Form wieder angenommen und trotz umfangreichem Flickwerk sind die Nahtstellen der neu eingesetzten Blechplatten nur noch an dem unterschiedlichen Schutzanstrich zu erkennen. Erfahrene Schweißer, die zur Beratung hinzugezogen wurden, loben die perfekte Arbeit. Ende Februar wird uns das Kranfahrzeug des Technischen Hilfswerks Konstanz die instand gesetzten historischen Aufbauten aufs Schiffsdeck setzen. Sobald die alten Häuser an ihrem ursprünglichen Platz stehen, werden unsere Leute mit der Rekonstruktion der beiden fehlenden Deckshäuser beginnen. Als Vorlagen dienen frühe Fotografien der Fähre, sowie die noch vorhandenen Originalzeichnungen, die uns die Bodan Werft zur Verfügung gestellt hat. Stehen alle vier Deckshäuser, sind die Blecharbeiten an der Fähre MEERSBURG ex KONSTANZ abgeschlossen, dies wird etwa im Mai diesen Jahres sein. kk
Herr Hoffmann (rechts) und einige Schüler seiner Schreinerklasse an der Gewerbeakademie Konstanz mit den neuen Steuerhäusern.
Es ist eigentlich schade, dass diese wunderschönen Holzarbeiten später einmal unter weißer Farbe verborgen sein werden. kk Eingang und Vorderseite der neuen Steuerhäuser. |
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Die MEERSBURG ex KONSTANZ muß wieder fahren! Februar
2004 |
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