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Die Themen:
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Mittelpunkt am bundesweiten Am Tag des offenen Denkmals, am 14. September 2003 war unsere Fähre Mittelpunkt der Stadt Konstanz. Vor fast, auf den Tag genau, 75 Jahren hatte das Schiff seinen Fährdienst zwischen Meersburg und Konstanz-Staad aufgenommen. Bürgermeister Volker Fouquet hielt auf unserer gut besuchten Werft die Begrüßungsansprache. Bilder und Schautafeln informierten über das Projekt und dokumentierten den Baufortschritt. Im Anschluss an die Eröffnungsansprache überreichte Bürgermeister Volker Fouqet unserem Verein, vertreten durch Klaus Kramer, symbolisch einen Scheck über 500 Euro. Herzlichen Dank für diese Hilfe! Zur Feier des Tages strahlte die alte Dame erstmals in ihrem neuen feuerorangefarbenen Unterkleid. Um das Schiff noch rechtzeitig unter Farbe zu bekommen, hatte unsere Mannschaft über Wochen von morgens früh bis oft nach Mitternacht durchgearbeitet. Auf das Ergebnis können unsere Leute stolz sein. Endlich: Alte Lady in neuem Glanz
Frischer Wind auf unserer Restaurierungswerft (Stand: Juni 2003)
Nach Abschluss seiner Lehre als Metallbauer arbeitete Herr Gerlitzki mehrere Jahre als Schlosser und Hilfsschmied in Berlin bei einer Bau und Kunstschlosserei. Bei verschiedenen gemeinnützigen Projekten in Mittelamerika sammelte er als Entwicklungshelfer erste Erfahrungen als Bauleiter sammeln. In Talolinga, Nicaragua, war er "für eine Handvoll Reis und Bohnen" maßgeblich am Aufbau eines Siedlungsdorfes mit einer Traktorenwerkstatt beteiligt. In Ticanteppe, Nicaragua, baute er für die dortige Bevölkerung eine Nähmaschinenwerkstatt auf. Wieder nach Deutschland zurückgekehrt wurde Joannis Gerlitzki Assistent und rechte Hand eines rennomierten Berliner Architekten bei der Sanierung mehrerer denkmalgeschützter Großprojekte. Anschließend war er als Ausbilder an der Berliner Werkschule für Elektrotechnik tätig. Hiernach arbeitete er unter eigener Regie an mehreren Berliner Denkmalprojekten. Familiäre Gründe führten Joannis Gerlitzki, seine Frau und seine beiden Kinder nach Konstanz. Hier ließ er sich an der Gewerbeakademie Konstanz zum Meister im Metallbau ausbilden. Obwohl Joannis Gerlitzki nach seiner mit Erfolg bestandenen Meisterausbildung ein besser dotiertes Angebot aus der Industrie bekommen hatte, entschied er sich für unseren Baustellenleiterposten. Er sagt: "Man definiert sich über das, was man tut. Und ich bekomme wahrscheinlich nur einmal im Leben die Chance ein solches Projekt zu leiten." Seine Familie stand bei dieser Entscheidung hinter ihm. Wir sind davon überzeugt, in Joannis Gerlitzki einen fachlich kompetenten und denkmalbewusst vorgehenden Projekteiter für unsere kleine Restaurierungswerft gefunden zu haben, der mit fundierten Sachkenntnissen, viel Improvisationstalent und Einfallsreichtum überzeugen wird. Unsere alte Dame wird in seinen Händen bestens aufgehoben sein. Wir bitten alle Freunde unserer Fähre, Joannis Gerlitzki künftig bei seiner schwierigen Aufgabe zu unterstützen. kk
Den Nietofen konnten wir bei der Firma ANGELE in Ochsenhausen bei Biberach zu einem besonders günstigen Mietpreis entleihen. Auch die nötigen Nieten besorgte uns die Firma ANGELE zu einem 'Fährespezialpreis'. An alle Leihgeber und Helfer ein herzliches Dankeschön!
Tag der offenen Baustelle am 06.07.2003 (Stand: Juli 2003) Am Sonntag, den 06. Juli 2003 feierten die Fährebetriebe der Stadtwerke Konstanz ihren 75.Geburtstag. An diesem runden Geburtstag unserer Fähre zeigten die Stadtwerke Konstanz erstmals öffentlich Flagge für ihr Gründungsschiff und unser Restaurierungsprojekt. Die Stuttgarter Zeitung schrieb: "Neuerdings sind auch die ursprünglichen Betreiber, die Konstanzer Stadtwerke mit im Boot". Auf dem Staader Festgelände stellten die Städtischen Verkehrsbetriebe dem Verein großzügig einen repräsentativen Zeltpavillon zur Verfügung. Hier hatten wir die Möglichkeit, dem interessierten Festpublikum historische Fotos des Schiffes und Bilder von den Restaurierungsarbeiten zu zeigen. Durch die Veranstaltung konnten wir einige neue Mitglieder und mit Hilfe unserer Sammelkasse auch einige Spendengelder für unser Projekt gewinnen.
Autofreier Sonntag 2003 (Stand: Juni 2003) Am autofreien Sonntag waren wir auf der Nordseite des Bodensees in Maurach, unterhalb von Birnau präsent. Unseren Stand hüteten die Vorstände Klaus Kramer (1. Vorsitzender) und Rudolf Christiani (Personalchef). Von Publikumsseite wurde uns reges Interesse entgegengebracht. Es kamen viele Anregungen und neue Vorschläge für den späterern Einsatz des renovierten denkmalgeschützten Schiffes.
Der 22 Mai ist ein großer Tag für unsere kleine Fähre. Genau 75 Jahre später nach dem ersten Einbau der Originalmaschinen im Jahre 1928 kommt sie zum Ort Ihrer Jungfernfahrt zurück. Die ursprünglichen Maschinen wurden von den MOTOREN-WERKE Mannheim, heute DEUTZ AG, von Grund auf überholt, originalgetreu restauriert und wieder in Ihrem Heimathafen, auf unsere Baustelle in Konstanz angeliefert. Mit dieser Restaurierung spendete Deutz dem Verein eine Sachleistung im Wert von rund 120.000 Euro. Bei den Maschinen handelt es sich zunächst um ein der beiden Hauptantriebe mit jeweils 90 PS, sowie auch der kleine Hilfsdiesel mit 15 PS, der für die Stromerzeugung und das Auffüllen der Pressluftflaschen für die großen Maschine eingesetzt wurde. Für die Restaurierung hat die Deutz AG einen ehemaligen Arbeiter gefunden, der die Maschinen überholt hat. |
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| Rechenschaftsbericht für das Vereinsjahr 2002/03 (Stand: Mai 2003) (verlesen an der Mitgliederversammlung am 10. Mai 2003) Ein wichtiger Meilenstein unserer Bemühungen, die erste Automobilfähre Europas MEERSBURG ex KONSTANZ als technisches Denkmal für die Nachwelt zu erhalten und wieder in Fahrt zu bringen, war mit Sicherheit die Hilfszusage der Denkmalstiftung Baden Württemberg über 2 x 50.000 Euro für die Jahre 2002 und 2003. Die Benefizveranstaltung der Denkmalstiftung am 21. September 2002 im Festsaal auf Schloss Salem zu Gunsten unseres Vereins diente der Stiftung dazu, einen Teil dieser Mitte zu refinanzieren. Von den Anwesenden wurde ein Unkostenbeitrag von 50 Euro pro Person und eine nicht ganz 'geringe Spende' von 200,- Euro als Eintrittsgeld erwartet. Es ist naheliegend, dass kaum Mitglieder unseres Vereins sich das teure Abendessen auf Schloß Salem leisten konnten. Stattdessen war der komplette Finanz- und Hochadel der Region vollständig vertreten - angefangen bei den kaiserlichen und königlichen Fürstenhäusern derer von Hohenzollern, Württemberg und Baden, bis hin zu führenden Persönlichkeiten aus der Politik, Bankenwelt und der Industrie. Während der Veranstaltung wurden von der Denkmalstiftung Spenden im Wert von 35.000 Euro eingesammelt, über die ich symbolisch einen dicken Scheck erhielt. Dieser Betrag kommt uns jedoch nur indirekt zugute, denn er fließt in den großen Stiftungstopf, aus dem wir die zugesagten 100.000 Euro erhalten. Die Veranstaltung selbst und ihre hohen Eintrittsgebühren sind wohl von einigen unserer Mitglieder missverstanden worden. Ich erhielt sogar die Kündigung eines Mitgliedes mit der Bemerkung, ob wir mit solchen Eintrittsgebühren nun völlig 'abheben würden'. Wenigstens in diesem Falle konnte ich klarstellen, dass nicht der Verein, sondern die Denkmalstiftung Baden-Württemberg der Veranstalter der Benefizveranstaltung sei, und dass wir lediglich indirekt von den Einnahmen des Abends profitieren würden. Kritisiert wurde auch, dass die Denkmalstiftung mit der Veranstaltung gerade jene Weide abgrasen würde, aus der wir eigentlich die Mittel für unser Projekt schöpfen müssten. Unser Verein wurde bei dieser Veranstaltung durch unseren Schatzmeister Andreas Thöni, Personalchef Rudolf Christiani und mich vertreten. Ich hatte mir bei der Stiftung zuvor allerdings ausbedungen, dass wir von den kostspieligen Eintrittsbedingungen ausgenommen würden. Anderenfalls hätten wir nicht teilnehmen können. Für die Denkmalstiftung war die Unterstützung unseres Projektes ebenfalls Neuland. Wir sind für sie das erste durch eine private Bürgerinitiative getragene Projekt, das durch die Denkmalstiftung Baden-Württemberg unterstützt wird. Üblicherweise werden von ihr nur kommunale oder Landesprojekte mitfinanziert. Imponiert hatte den Stiftungsträgern das persönliche Engagement unserer aktiven Vereinsmitglieder, die Organisation der Arbeiten und die professionelle Vorgehensweise bei der historischen Restaurierung. Dass diese positive Einschätzung möglich war, verdanken wir unserer aktiven Vereinsmannschaft und vor allem aber den beeindruckend kompetent vorgehenden Mitgliedern des Technischen Ausschuss. Die Benefizveranstaltung hat unserem Projekt endlich die politische Anerkennung gebracht, die uns auf unserem weiteren Weg nützlich sein wird. Die finanzielle Grundlage: Dank der anerkennenden Unterstützung der mittlerweile drei gemeinnützigen Denkmalschutzinstitutionen - dem Denkmalamt des Landes Baden-Württemberg, der Denkmalstiftung Baden-Württemberg und der privaten Stuttgarter Denkmalstiftung GmbH konnten wir unser Projekt im vergangenen Jahr erstmals einen deutlichen Sprung voranbringen. Mit den zugesagten Mitteln war es zum ersten Mal seit Beginn unserer Arbeiten am Schiff möglich, relativ entspannt, aber trotzdem sehr vorsichtig zu planen und die unbedingt notwendigen Mittel sparsam einzukaufen. Es scheint ein ehernes Gesetz bei Projekten, wie dem unseren zu sein, dass, sobald sich ein spärlicher Erfolg einstellt und sich durch Arbeit geschaffene Werte ankündigen, sich auch die vermeintliche Helfer mit ihren relativierten Geldversprechungen einfinden, die aus unserer ehrenamtlichen Arbeit für sich selbst finanziellen Gewinn erhoffen. Dies musste ich ganz am Beginn unserer Vereinsarbeit erleben, als man das Projekt selbst erkennen konnte, aber noch nicht die Schwierigkeiten sah, die es bereiten würde. Dies mussten wir auch im vergangenen Jahr wieder erleben, nachdem sich mit den Mitteln der Denkmalinstitutionen endlich ein Erfolg unserer Bemühungen einzustellen scheint. So hieß es z. B. in einem Vorvertragsentwurf von schweizer Seite unter anderem: die schweizer Geldgeberin 'bemüht sich' Mittel für unser Projekt zu beschaffen, der Verein hätte für diese Bemühungen, gleichgültig, ob sie gefruchtet hätten oder nicht, der Geldgeberin ein 'maßgebliches' Vermarktungs- und Mitspracherecht über die Fähre einräumen müssen. Wenn ein solches Papier von einem Laien kommt, kann man sicher darüber dikutieren, wenn es aber von rechtskundiger Seite kommt, schrillen die Alarmglocken. Letztendlich hätte ein dermaßen formuliertes sogenanntes 'Hilfsanerbieten' bedeutet, dass alle ehrenamtlich aktiven Mitglieder unseres Vereins kostenlos für die Geldbörse eines cleveren Geschäftsmannes arbeiten würden. Bevor wir diesen hohen Preis für unsichere finanzielle Hilfe zahlen, bleibt eine ganz normale Bank in jedem Falle der bessere Weg. Ich persönlich bin gerne bereit, mein bisschen Freizeit, mein Engagement und letztlich auch meinen Verdienstausfall für unser Schiff und für den Verein einzusetzen; ich wehre mich jedoch vehement, umsonst für die finanziellen Interessen Dritter zu arbeiten. Dies gilt in dieser Form auch für die übrigen aktiven Mitglieder unseres Vereins. Letztendlich sind wir auch den Richtlinien unserer Hauptgeldgeber, den drei Denkmalinstitutionen, verpflichtet, die eine rein kommerzielle Nutzung der denkmalgeschützten MEERSBURG ex KONSTANZ ausschließen. Eine Nichteinhaltung dieser Grundbedingung könnte sämtliche Mittelzusagen verfallen lassen. Das anschauliche Modell HOHENTWIEL, bei dem die Mitglieder des Vereins die Restaurierung des Schiffes erst ermöglicht hatten, und das nun praktisch in den Besitz einer kommerziellen Betreibergesellschaft überführt wurde, ist, solange ich an dieser Stelle sitzen darf, in unserem Verein nicht möglich. Was seit unserer letzte Mitgliederversammlung am Schiff geschah: Außenhaut Nachdem bereits im Vereinsjahr 2001/02 mit dem Ausbessern der defekten Außenhautflächen begonnen worden war, konnte unsere Mannschaft in den vergangenen 12 Monaten die letzten abgerosteten 23 qm Außenhaut erneuert. Insgesamt wurden am Schiff etwa 65 qm Außenhautbleche am Schiffsrumpf durch neue Platten ersetzt. Kleinere Rostflächen wurden durch Auftragschweißen ausgebessert. Deck Das Schiffsdeck wurde mit einem engmaschigen Gitternetz von 1.200 Messpunkten von innen und außen komplett durchgemessen. Die zu dünnen Blechplatten wurden entnietet und herausgebrannt. Insgesamt mussten rund 90 qm Deckfläche erneuert werden. Der Unterbau des Decks war größtenteils noch gut erhalten, so dass hier nur Richtarbeiten an einigen verbogenen Deckträgern auf der Staader Seite und Reparaturen durchgeführt werden mussten.Die alten maroden Rahmen der Motorluken wurden durch neue nach altem Muster ersetzt. Für die beiden neuen Maschinen wurden zusätzliche Öffnungen für Wartungsluken geschaffen.
Schiffskörper Unter Deck wurde der Kiel neu aufgebaut und mit der Außenhaut verschweißt. Die Aufhängung für die beiden Ruderblätter wurden überholt. Knotenbleche der tragenden Konstruktion wurden erneuert, Modelle für die Motorenfundamente wurden hergestellt. Ein schweizer Mitarbeiter, den uns die Stiftung Zukunft in Frauenfeld zur Verfügung gestellt hatte, hat sich vorwiegend mit der Aufarbeitung der alten Bronzeventile, Lenzpumpen, Hähne und anderer Kleinteile beschäftigt. Diese wurden komplett auseinander genommen, gereinigt, poliert und wieder gangbar zusammengefügt. moderner Antrieb Die beiden neuen Vierzylinder-Maschinen für den Schottelantrieb mit jeweils 118 kw/2300 U/Min. sind bereits von Mannheim angeliefert und bei Speedwave in Kressbronn eingelagert. Die Maschinen sind eine weitere Spende der Motoren Werke Mannheim, heute Deutz AG, die bereits im Jahre 1928 den Schiffsantrieb geliefert hatten; und die nun auch 2 der 3 historischen Motoren als Spende für uns restauriert haben. Brunnen für Schottel In den Schiffsrumpf wurden die beiden Brunnen zur Aufnahme der zusätzlichen Schottelantriebe eingeschweißt. Herr Boronschuk hatte es möglich gemacht, dass die Brunnen durch die Firmen Voith und VA-Tec in Ravensburg als Sachspende angefertigt wurden. Die Finanzierung der Schottelantriebe selbst bereitet uns noch Kopfzerbrechen. Hier hätte ein geschichtsbewusster Sponsor die Möglichkeit für die Region nachhaltig Gutes zu tun. (Kosten von Birk) alte Maschinen Eine der beiden historischen Hauptmaschinen und der Hilfsdiesel wurden von den Motoren Werken Mannheim/Deutz fertiggestellt und lackiert und werden am kommenden Donnerstag zwischen 14.00 Uhr und 14.30 Uhr bei uns auf der Baustelle eintreffen. Der Südwestfunk wird die Ankunft der beiden 'eisernen Herzen' unserer Fähre für die Landesschau aufnehmen. Die dritte Maschine steht weiterhin in Stadtprozelten/Main und wartet auf bessere Zeiten. Deutz sieht sich derzeit nicht in der Lage, die Reparatur der 3. Maschine auch noch zu finanzieren. Die Restaurierungskosten für die dritte Maschine belaufen sich auf ca. 30.000,- Euro. Entweder es findet sich ein Sponsor, der die Grundüberholung finanziert, oder wir müssen zunächst auf den Einbau dieser Originalmaschine verzichten. Schanzkleid Auf Deck wurden rund 60 m Bleche für das Schanzkleid neu angefertigt. aufgestellt und ca. 3.000 Bohrungen für die Nieten eingebracht. Demnächst kann hier mit den sichtbaren Nietarbeiten begonnen werden. Sandstrahlen Im Anschluß an die Nietarbeiten können wir das Sandstrahlen des Schiffes innen und außen und das Aufbringen des Rostschutzgrundes in Angriff nehmen. eiserne Deckshäuser Der nächste Arbeitsschritt am Schiff wird die Restaurierung der beiden noch vorhandenen Deckshäuser sowie der Neubau der beiden fehlenden Decksaufbauten sein. Hier steht uns noch ein kniffliges Stück Arbeit bevor. Die alten Häuser sind ziemlich dünngerostet. Das Denkmalamt besteht auf der Restaurierung der Originalhäuser. Die Instandsetzung der alten Häuser werden jedoch mit 80% bezuschusst. Die neu anzufertigenden mit 40%. hölzerne Steuerhäuser Die Schreinerklasse der Gewerbeakademie in Konstanz unter ihrem Ausbilder Herr Hoffmann hat mittlerweile mit dem Bau der neuen hölzernen Steuerhäuser begonnen. Als Vorlage dient das alte überlieferte und total rotte Holzhaus, das wir bei der Demontage retten konnten. Die Rahmen sind bereits zusammengefügt und man wird bald fertige Ergebnisse sehen können. Ruderblätter Auch die Ruderblätter befinden sich derzeit zur Überholung in der Gewerbeakademie. Die abgenutzten Lagerbolzen werden hier durch Auftragschweißen wieder auf ihren ursprünglichen Umfang gebracht. Danke! Dass die bisherigen Arbeiten in dieser umsichtigen und denkmalgerechten Form durchgeführt werden konnten, verdanken wir der professionellen Arbeit der Mitglieder unseres Technischen Ausschusses und seiner Fachberater, wie z.B. Ivan Trtjani von der Bodan Werft. Im Namen unseres Vereins möchte ich mich an dieser Stelle bei unserer tollen Mannschaft ganz herzlich bedanken. Bedanken möchte ich mich natürlich auch bei unseren Helfern und Sponsoren, die vieles für uns Unmögliche durch ihre Hilfe möglich gemacht haben. Auch ein großes Danke an die Vereinsmitglieder, die uns bisher ihr Vertrauen geschenkt und unserem Schiff die Treue gehalten haben. Tag des offenen Denkmals In diesem Jahr wird unsere alte Dame 75 Jahre alt. Es war einmal die Rede davon, dass das Schiff im September, wenn auch unfertig, bereits im Wasser liegen könnte. Dies wäre möglich gewesen, hätte allerdings vorausgesetzt, dass sich die Stadt Konstanz bzw. die Stadtwerke ein wenig mehr für ihr erstes Schiff und ihr erstes Gründungsfahrzeug einsetzen würden. Verbal wurde uns diese notwendige Hilfe bereits mehrmals angekündigt und wieder bestätigt, doch an Taten fehlte es bisher. Also werden wir das 75-Jährige Dienstjubiläum der ersten Bodenseefähre und ersten Binnensee Automobilfähre Europas zunächst einmal auf dem Trockenen begehen müssen. Es ist geplant, am 15. September, dem Tag des offenen Denkmals, die Türen und Luken zu öffnen und Interessierten das Projekt vorzustellen. Die Denkmalschutzbehörde möchte zu diesem Anlass eine würdige Eröffnung gestalten. Wir sollten an diesem Sonntag etwas anbieten können und zur Organisation beitragen, Einladungen aussenden, usw. Schön wäre auch eine kleine Ausstellung über unsere Arbeit. Daher, wie bei jeder unserer Veranstaltungen, die übliche Frage.: Wer macht mit? Klaus Kramer |
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Auf unserer Baustelle ist immer etwas los. Sie ist Anziehungs-punkt für Zuschauer und auch das Kamerateam des SWR, die einen Film anläßlich des 75 jährigen Fährejubiläums unserer Fähre und des Konstanzer Fährbetriebes drehten und nebenbei die Fortschritte auf unserer Baustelle dokumentieren, sind unsere treuen Begleiter. |
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Benefizveranstaltung zu Gunsten der Fähre auf Schloss Salem
Die Denkmalstiftung Baden-Württemberg wurde 1985 auf Initiative S.K.H. Herzog Carl von Württemberg und dem damaligen Ministerpräsidenten Lothar Späth gegründet, um bürgerliches Engagement bei der Erhaltung von Denkmalen finanziell zu unterstützen. Seit ihrer Gründung wurden von der Stiftung rund 820 Kulturdenkmale mit insgesamt 36 Millionen Euro gefördert. Hiervon flossen alleine 1.94 Millionen Euro in verschiedene Denkmalprojekte des Landkreises Konstanz. |
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Der Verein sucht noch dringend Unterstützung durch kompetente Fachfirmen, in Form von Sachspenden (Strahlgut, Werkzeug, Strahleinrichtungen usw). Auch für Geldspenden wäre der Verein sehr dankbar. Handelt es sich doch um ein Technisches Denkmal, das es gilt auch für die nächste Generation zu erhalten. Als Webeträger ist es sicher geeignet. Bitte helfen Sie mit und melden sich bei dem 1.Vorsitzenden H. Klaus Kramer. Tel. 07422-6660 / Fax 07422-53986 wb Mitglieder aus dem Großraum Konstanz, die evtl. ab und zu ein paar Stunden Zeit haben, um auf der Baustelle mitzuarbeiten (Aufräumarbeiten) werden gebeten sich mit dem 1. Vorsitzenden H. Kramer, Mitglieder aus dem Großraum Konstanz, die evtl. ab und zu ein paar Stunden Zeit haben, um auf der Baustelle mitzuarbeiten (Aufräumarbeiten) werden gebeten sich mit dem 1. Vorsitzenden H. Kramer,
Die MEERSBURG ex KONSTANZ muß wieder fahren! Oktober
2003 |
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